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Schülervertretung

Jährlich gibt es die Schülervertretungswahlen, in denen der oder die zukünftige Schülersprecher/in von der Schulgemeinschaft gewählt werden. Zudem gibt es auch noch die Wahl des Vertrauenslehrers. Dieser ist gleichzeitig betreuender SV-Lehrer und unterstützt die Projekte der Schülervertretung.

Unser großes Hauptziel ist es, die Wünsche und Anregungen der Schulgemeinschaft umzusetzen, um ein schulisches Zusammenleben noch mehr zu erleichtern. Beispielsweise mit unserer im vergangenen Schuljahr gemeinsam erreichten Schulauszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Hierzu soll ein jährliches Projekt zur Aufklärung und zum Zusammenhalt beitragen.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine mehrheitliche Selbstverpflichtung, sich aktiv gegen Rassismus und für Zivilcourage an der Schule einzusetzen. Das Projekt bietet Schülern und Pädagogen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Unterstützt werden sie dabei von einem Paten. Unser Pate ist der Stadtbürgermeister von Annweiler Benjamin Seyfried.

Ein großer Erfolg war auch unser Engagement im Bereich Umweltschutz. Mit einigen kleinen Veränderungen im Schulalltag konnten wir für unsere Schule eine Auszeichnung vom Bildungsministerium gemeinsam mit der Landesschülervertretung als „Nachhaltige Schule“ erreichen und wurden als eine von fünf Siegerschulen in Rheinland-Pfalz mit einem Sonderpreis geehrt. Darüber hinaus organisieren wir kleine „Mitmachaktionen“, wie z.B. eine Spendenaktion für die Tafel Annweiler, bei der die Schulgemeinschaft einen positiven Effekt wahrnehmen kann.

Kommunikation wird bei uns sehr ernst genommen. So gibt es regelmäßige Sitzungen bei der der SV-Vorstand und die Klassensprecher/innen an gemeinsamen Ideen arbeiten. In der direkten Kommunikation nehmen wir natürlich jeden wahr, deshalb haben neben dem Vertrauenslehrer auch die Schülervertretungsmitglieder für jeden Schüler ein offenes Ohr. Hierzu befindet sich auch ein anonymer Briefkasten direkt neben dem Raum vom Hausmeister, bei denen die Schüler bzw. Schülerinnen eine Anregung, einen Wunsch oder Kritik äußern können.

Ralf Kopf (Vertrauenslehrer): „Es macht mir viel Freude die sehr engagierte Schülervertretung mit ihren guten Vorschlägen zu unterstützen. Die SV hat im letzten Schuljahr sehr viel erreicht. Darauf können die Schüler stolz sein!“

Vertrauenslehrer: Ralf Kopf

Auch in der Zeit während der Corona-Krise ist Herr Kopf als Vertrauenslehrer für die Schüler da. Das Passwort ist dasselbe, wie das für die Schulbox!

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Schülersprecher: Janosch Sinpru 10a

Janosch Sinpru (Schülersprecher): „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kommunikation zwischen den Lehrern, Schülern, Eltern bzw. dem Schulelternbeirat und der Schulleitung so gut klappt, dass wir immer wieder so erfolgreiche Aktionen und Projekte durchführen können.“

Stellv. Schülersprecherin: Theodora Michalopoulou 10a

Beisitzer: Oskar Braun 10a

Weitere SV-Mitglieder:

Celina Mees 10a

Elenya Schmidt 10a

Martyna Niezgoda 10a

Michelle Wiegleb 10a

Samuel Jahnke 10a

 

Mediatoren

Die Mediation ist eine effektive Methode, die schon seit einigen Jahren an vielen Schulen in Rheinland-Pfalz praktiziert wird. Sie ist eine Form der Konfliktlösung, in welcher speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler ihren Mitschülern helfen Konflikte zu analysieren und eigene Lösungen dafür zu finden. Die Streitschlichter ergreifen dabei weder Partei für eine der Konfliktparteien noch schlagen sie Lösungen für die Konflikte vor.

An der ehemaligen Realschule Annweiler als auch an der ehemaligen Hauptschule wurden Kolleginnen und Kollegen durch eine Weiterbildung des Kinderschutzbundes befähigt, Schulmediatoren, also Streitschlichter, auszubilden. Seitdem werden jährlich in der Zeit von Oktober bis Februar für acht bis zwölf Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7/8 diese Ausbildung durchgeführt.
Beteiligt werden regelmäßig auch weitere Kolleginnen und Kollegen. Ein „Aussterben“ der Mediation durch Weggänge soll so verhindert werden. Am Ende der Ausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat über die Teilnahme daran. Aktive Mediatoren bekommen eine Bemerkung über ihre Arbeit in den Zeugnissen.


An unserer Schule zeigen sich verschiedene positive Wirkungen der Mediation:

  • Bereits in der Ausbildung zum Schulmediator lernen die Schülerinnen und Schüler wichtige Kompetenzen wie z. B. aktives Zuhören, Verhandeln oder Probleme lösen. Von diesen können sie persönlich und später auch beruflich profitieren. Zudem zeigte sich, dass die Tätigkeit als Mediator zu einem stärkeren Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und nicht zuletzt zu einer größeren Sozialkompetenz führt.
  • „Streithähne“ fühlen sich in Konfliktsituationen oft bei Gleichaltrigen besser verstanden. Sie können alternativ zu den Lehrkräften auch bei den Mediatoren Hilfe bekommen.
  • In der Mediation werden sogenannte „Win-Win-Lösungen“ angestrebt, es gibt also keine Verlierer. Bestrafungen fallen weg, Streitereien werden auf diese Weise nachhaltiger geschlichtet.
  • Es gibt eine positive Entlastung des Kollegiums: Anstatt sich mit „harmlosen“ Streitereien auseinandersetzen zu müssen, können andere, wichtige Tätigkeiten durchgeführt werden.

Folgende Aspekte dienen dem Funktionieren der Mediation bzw. der Qualitätssicherung:

  • Um die Qualität der Arbeit der Mediatoren zu sichern, werden regelmäßig sogenannte „Supervisionen“ durchgeführt:In Rollenspielen schlichten die Mediatoren fiktive Streitereien und erhalten ggf. Hinweise und Tipps.
  • Durch regelmäßige Information der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und des Kollegiums über die Mediation wird versucht, alle Beteiligten dafür zu gewinnen.
  • Die an der Mediation beteiligten Kollegen versuchen über regelmäßigen Austausch von Gedanken und Ideen die Organisation und den Ablauf stetig zu verbessern.

Gewinner des Jugendförderpreises

Mit dem Jugendförderpreis „Vorbilder Sichtbar Machen“ möchte der Lions Club Annweiler das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen belohnen. Unsere Mediatoren hatten sich Ende 2019 erstmalig für diesen Preis beworben. Anfang 2020 erfuhren sie, dass sie zu den Gewinnern gehören. Zunächst musste die für März geplante Preisverleihung coronabedingt verschoben werden. Am 8. Oktober konnte sie schließlich im Foyer der Realschule plus stattfinden. Die StreitschlichterInnen bekamen neben den Urkunden auch ihren Preis überreicht: ein stattliches Preisgeld in Höhe von 600,- Euro!

Herzlichen Glückwunsch und nochmals vielen Dank für euer Engagement!