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LRS-Training

Ihr Kind macht übermäßig viele Fehler beim Lesen und 
Schreiben?
Das unermüdliche tägliche Üben bringt nichts?
Ihr Kind schreibt die Wörter mal richtig und dann wieder 
falsch, es kann sich die Wörter einfach nicht merken?
Ihr Kind ermüdet schnell und ist ständig abgelenkt?
Bei den Hausaufgaben und beim Lernen gibt es ständig 
Streit?
Ihr Kind entzieht sich dem Lernen oder verweigert sich 
schließlich ganz?

 

Dann könnte möglicherweise eine Lese- und RechtschreibSchwäche (LRS)/ Legasthenie die Ursache sein!
 
Der Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule bringt für alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen eine Vielzahl von Veränderungen mit sich. Selbst bei guten Schülerinnen und Schülern kann das anfangs zu einem Absinken der Leistungen führen.
 
Bedingt durch Motivationsverlust oder Vermeidungsverhalten begegnen uns zu Beginn der Sekundarstufe 1 nicht selten SchülerInnen mit fächerübergreifend schwachen Leistungen. Bei genauerem Hinschauen wird jedoch deutlich, dass die Probleme im Lesen und Schreiben begründet liegen.
 
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, insbesondere wenn es sich um eine schwerwiegende Problematik handelt, gelten als Störung mit stetigem Verlauf, d. h. sie „verwachsen“ sich nicht. Betroffene Schüler erreichen vielfach nicht den ihrer Begabung entsprechenden Schulabschluss, obwohl sie genauso intelligent sind wie ihre Mischüler mit den guten Noten.
 
Ein Erkennen der LRS kann zu einer deutlichen Entlastung aller Beteiligten führen und Verständnis bei Eltern und Lehrkräften für die Schwierigkeiten des Kindes wecken.
 
Die Realschule Plus Annweiler hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Kinder und ihre betroffenen Familien mit einem speziellen Förderprogramm und besonders dafür ausgebildeten, fachlich erfahrenen Lehrkräften gezielt und kompetent zu unterstützen.
 
Deshalb ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler mit LRS schnell zu erkennen, um frühzeitig mit der Förderung beginnen zu können. Zu diesem Zweck wird an der RSA+ Annweiler gleich zu Beginn des Schuljahres in allen fünften Klassen ein einheitliches Diktat und ein normierter Rechtschreibtest mit quantitativer und qualitativer Fehleranalyse durchgeführt, um den Förderbedarf zu ermitteln.
 
Eltern von Schülerinnen und Schülern, bei denen LRS bereits in der Grundschule festgestellt wurde, sollten ihre jeweiligen Deutsch- und Fachlehrer bereits frühzeitig ansprechen und dem Klassenlehrer eventuell vorhandene Bescheinigungen von Kinder- und Jugendpsychiatern oder Psychologen vorlegen.
 
Die Förderung findet in Kleingruppen bis zu maximal 6 SchülerInnen im Vormittagsbereich statt.
 
Die Förderung orientiert sich nicht am aktuellen Schulstoff, sondern am individuellen Stand des Kindes. Neben der Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistung des Kindes, zielt die Förderung auf:
 
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Verminderung von Versagensängsten
- Entspannung der Situation in der Schule und bei den Hausaufgaben
- Vermitteln von Erfolgserlebnissen
- Abbau von Lernhemmungen und Blockaden
- Eintrainieren effektiver und hilfreicher Arbeitstechniken und Lernstrategien
- Schließung bestehender Lernlücken und
- die Lust auf Lesen, Schreiben und Rechnen zu wecken und erhalten.
 
Regelmäßige Erfolgskontrollen und ein enger Austausch zwischen Eltern und Schule erhöhen die Effizienz der Förderung.
 
Kinder mit LRS zu fördern ist ein anspruchsvolles Arbeitsgebiet, dem wir uns kompetent und qualifiziert annehmen.